Seit einer knappen Woche atme ich nun schon die feinstaubgefuellte Luft Londons ein. Zeit ein paar erste Gedanken niederzuschreiben:
London ist cool. Nirgends gibt es so viele Sehenswuerdigkeiten auf einem Fleck zu bewundern wie hier. British Museum, Piccadilly Circus und London Eye, nur um ein paar zu nennen. Und alle lohnen sich fuer einen Besuch. Besonders das British Museum ist sehr beeindruckend, einmalige Exponate wie den Rosetta-Stein bekommt man nicht alle Tage zu gesicht. Gluecklicherweise ist das Wetter auch ok, kaum Regen und viel Sonne. Die Stadt laesst sich also auch zu Fuss wunderbar entdecken.
Auch die Tube ist eine Sehenswuerdigkeit fuer sich. Immer laut, heiss und ueberfuellt, aber schnell und zuverlaessig. Kein anderes Verkehrsmittel schafft die X Kilometer von meiner Unterkunft bis zum Zentrum in 20 Minuten. Interessant sind auch die Menschen in der Tube. Fast jeder hat was zu lesen in der Hand, nicht nur The Sun oder das kostenlose Metro-Magazine, sondern auch Harry Potter und Dan Brown. Hut ab vor jenen, die sich in diesem Laerm auf ein Buch konzentrieren koennen.
Zum Schluss ein paar weitere Gegebenheiten, die mir bisher aufgefallen sind und den Unterschied zwischen London/GB und Deutschland ausmachen:
Ryanair druckt Werbung auf seine Kotztueten; Zwei Liter Wasser kosten bei Sainsbury's genau gleich viel wie 500ml; Das endlose "Mind the Gap, please", welches in manchen U-Bahnstationen permanent durch die Lautsprecher geht, nervt mit der Zeit ganz gewaltig...; Britisches Essen ist gar nicht so schlecht wie alle sagen; Sainsbury's hat regalweise abgepackte Sandwitches und Fertiggerichte, in London kocht jede(r) freiwillig; Es gibt jede Menge "Billigjobs", egal ob Tuetenausgabe am Eingang von Sainsburys' oder Bediensteter neben den Tube-Ticketsperren;
